Dienstag, 17. februar 2009
Wenn man an praekolumbiansche Staedte denkt, denkt man meistens an Macchu Picchu, aber auch Kolumbien hat einiges zu bieten - 2 Quadratkilometer alte Steine - mitten
im Dschungel.
Die Ciudad Perdida wurde von den Tairona erbaut und erst 1972 durch Schatzsucher wiederentdeckt und groesstenteils gepluendert. Heute kommt man nach einer drei-taegigen Wanderungen dort an. Der
Pfad fuehrt durch den Dschungel und an Fluessen entlang - trockenen Fusses schafft man das nicht.
Stefan und Ich fanden uns in einer bunt gemischten Gruppe wieder. Ein schwules Paar aus London, drei Iren, ein Spanier, eine Chilene, ein Finne, eine weitere Englaenderin und natuerlich unserer
Guide Rodrigo.
Er war immer gut gelaunt und lies keine Moeglichkeit aus auslaendischen Frauen Offerten zumachen. Gleichzeitig war er unheimlich gut informiert und hatte haarstraeubende Geschichten zu erzaehlen,
zum Beispiel ueber die Entfuehrungen im Jahr 2003 oder den Koka-Anbau in der Region.
Nicht nur die Stadt auch die Wanderung war ein einziges Highlight, immer wieder konnte man Pause machen und sich mit Lianen in natureliche Schwimmbecken schwingen oder einfach nur das
leckere Obst probieren. Eigentlich waren nur zwei Dinge etwas nervig: die Moskitos, die ein huebsches Malen-Nach-Zahlen-Muster auf meinen Beinen hinterlassen haben und nasse Sachen, die einfach
nicht trockenen wollten. Es gibt wirklich schoenere Dinge als morgens nasse Socken, Schuhe und T-Shirts anzuziehen.
Fotos und Vidoes gibt es leider noch nicht, daher verpasst ihr auch wie ich im Trainingsanzug mit einem Maschinengewehr posiere. Aber das kommt noch.
Bald geht hier der Karneval los...
mischi